Niederländischer Blumenzwiebel-Produzent freut sich über schnelle und energieeffiziente Dachsanierung

Der niederländische Blumenzwiebel-Produzent Royal De Ree Holland hatte schon seit Längerem eine Dachsanierung geplant. Nachdem zusätzlich die Installation einer Photovoltaikanlage beschlossen wurde, ging es dann sehr schnell. Zwischen März und Juli 2019 wurden auf zwei Betriebsgebäuden in Lisserbroek (Nord-Holland) insgesamt 33 000 m² Dachfläche mit der Elevate RubberGard EPDM-Dachbahn abgedichtet und anschließend eine Photovoltaikanlage mit 11.000 m² Modulfläche darauf errichtet.

Projekt-ID
Ort

Lisserbroek, Holland

Anwendung

PV Dachsysteme

Oberfläche

33,000 m²

Projekttyp

Renovierung

Gebäudetyp

Industriegebäude

Produkte

Elevate RubberGard EPDM 1.5 mm

System

Vollflächig verklebtes Dachsystem

Blumenzwiebeln werden in klimatisierten Hallen verarbeitet, weil Feuchtigkeit und zu viel Wärme schwerwiegende Auswirkungen auf die Qualität haben können. Vor einigen Jahren brach ein Teil des Daches ein, weil sich Wasser angesammelt hatte. Um einem weiteren Schaden vorzubeugen und mit der Überlegung auf dem Dach Solarmodule zu installieren, wurde die Dachfläche eingehend untersucht. Wie sich herausstellte, musste fast überall nachgebessert werden. Das Dach musste durch eine Gefälldämmung segmentiert werden, was auch die Installation neuer Ab- und Notüberläufe notwendig machte.

Jaco Rip ist der Chef der gleichnamigen Installations- und Wartungsfirma, die als Kooperationspartner das Bauvorhaben begleitete: „Es kam nur eine Dachabdichtungsbahn in Frage, die sich im Einsatz unter Solarmodulen bewährt hat. RubberGard EPDM ist höchst widerstandsfähig gegen Ozon, UV-Einstrahlung und extreme Temperaturen. Sie ist einfach zu verlegen und ist in großen Breiten lieferbar. Weniger Bahnen bedeuten weniger Nähte und so geht die Verlegung schneller voran. Weil wir mit dem Material und dem Lieferanten bisher gut gefahren sind, entschieden wir uns für dieses Dachabdichtungssystem von Firestone."

Bisher war das Dach mit Mineralwolle gedämmt und mit Bitumenbahnen abgedichtet gewesen. Das neue Dachabdichtungssystem wurde direkt über der alten Abdichtung installiert. Zuvor wurde die vorhandene Dachbahn gereinigt. Nach dem Abtrocknen wurden zwei Lagen PIR-Dämmplatten verlegt und mechanisch befestigt. In einem Abschnitt, in dem die Tragschale aus Holzwolle-Leichtbauplatten bestand, wurde die Dämmung mit Firestone I.S.O. Twin Pack Dämmstoffkleber befestigt, weil dort eine mechanische Befestigung nicht möglich war. Auf die neue Dämmstofflage wurde anschließend eine 1,5 mm starke Elevate RubberGard EPDM-Dachbahnen vollflächig verklebt.

Weil das Vorhaben recht umfangreich war, Zeitvorgaben bestanden und sich das Unternehmen bereits bewährt hatte, wurde der Firestone Master Contractor Lukasse Dakbedekkingen damit beauftragt, die Arbeiten vor dem Sommer auszuführen. Eine Zeit, in der es in der Blumenzwiebelproduktion etwas ruhiger zu geht. Bis zum Start der Hochsaison am 1. Juli musste alles fertig sein. Dank guter Vorbereitung und Teamarbeit schafften die Dachdecker pro Woche bis zu 2000 m². Das ausführende Bedachungsunternehmen arbeitete mit 5 Meter breiten und 30 Meter langen RubberGard EPDM-Rollen. Außerdem kam der SuperSpreader zum Einsatz. Durch den Kleberwagen konnte beim vollflächigen Verkleben der EPDM-Dachbahnen wertvolle Zeit gewonnen werden. Die Nähte wurden mit dem selbstklebenden Firestone QuickSeam Nahtfügeband abgedichtet.

„Man sieht jetzt zwar wenig von der Dachfläche, aber wir sind dennoch stolz darauf", freut sich Bram Lukasse von Lukasse Dakbedekkingen und fügt hinzu: „Die Baustelle lag in Meeresnähe, deshalb hatten wir beim Verlegen manchmal mit dem Wind zu kämpfen. Aber ansonsten lief alles ziemlich gut. Vor allem, weil Firestone so kooperativ war, das Projekt so gut betreute und uns jede Woche wertvolle Tipps gab. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm. Wir wurden sogar etwas früher fertig." „Das war ein tolles Projekt und bleibt für uns eine klasse Referenz. Wir hoffen, wir können jedes Jahr so etwas installieren."

Die Solarmodule sollten eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren haben. Damit sie halten, wurden sie mit Betonplatten beschwert. Der Strom, den sie erzeugen, verbrauchen die Blumenzwiebel-Gärtner selbst. Damit können sie auf eine CO2-neutrale Stromquelle verweisen.

Das Projekt wurde übrigens vom niederländischen Fachmagazin „Roof" als „Dach des Jahres 2019" (Dak Van Het Jaar) vorgeschlagen. Welches Dach gewonnen hat, wird am 25. September 2020 bekannt gegeben.